Vorsorgevollmacht / Betreuungs- und Patientenverfügung

Für den Ernstfall schon jetzt rechtzeitig Vorsorge treffen!

Nutzen Sie Ihr Selbstbestimmungsrecht!

 

Vorsorgevollmacht

Für den späteren Fall der eigenen Entscheidungs- und Handlungsunfähigkeit können Sie eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens bevollmächtigen, Ihre rechtlichen Angelegenheiten zu regeln.

Eine solche Vollmacht ermöglicht ein hohes Maß an Selbstbestimmung. Eine rechtliche Betreuung über das Betreuungsgericht kann somit vermieden werden.

Die wichtigste Voraussetzung für die Erteilung einer rechtswirksamen Vollmacht ist Ihre Geschäftsfähigkeit zum Zeitpunkt der Vollmachtserteilung.

Bitte bedenken Sie!!!   Eine Vollmacht ist reine Vertrauenssache!

Ihr Bevollmächtigter kann im Ernstfall uneingeschränkt nach freiem Ermessen für Sie handeln. Deshalb sollte die Entscheidung für die Vertrauensperson gründlich abgewogen werden!

Alternative: Betreuungsverfügung 

 

Patientenverfügung

Krankheit - Leiden -Sterben:

Wie bestimme ICH, was medizinisch unternommen werden soll, wenn ich nicht mehr selbst entscheiden kann?

Hier können Sie -schriftlich- für den Fall Ihrer Einwilligungsunfähigkeit im Voraus festlegen, ob und wie Sie in bestimmten Krankheitssituationen ärztlich behandelt werden möchten. Auf diese Weise können Sie Einfluss auf eine spätere ärztliche Behandlung nehmen und damit Ihr Selbstbestimmungsrecht wahren.

Festlegungen in einer Patientenverfügung insbesondere hinsichtlich eines Behandlungsabbruchs am Lebensende bedeuten, dass man selbst die Verantwortung für die Folgen übernimmt, wenn der Arzt diesen Wünschen entspricht. Sie sollten sich bewusst sein, dass Sie durch einen Behandlungsverzicht u. U. auf ein Weiterleben verzichten.

Wir beraten Sie kostenlos!

Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Betreuungsbehörde Sonneberg (Sitz Landratsamt Sonneberg), welche Vollmachtsbeglaubigungen vornimmt.

 

Betreuungsverfügung

Eine Betreuungsverfügung ist immer dann sinnvoll, wenn keine Vertrauensperson für eine Vollmachtserteilung benannt werden kann und wenn es gute Gründe gibt, den gerichtlich kontrollierten Weg der Vorsorge vorzuziehen.

Sie legen fest, wer im Bedarfsfall zu Ihrem rechtlichen Betreuer bestellt werden soll bzw. welche Personen auszuschließen sind. Eine Missbrauchsgefahr ist hier nicht gegeben, da die Verfügung nicht zum rechtswirksamen Handeln ermächtigt. Sie dient lediglich als Grundlage für den richterlichen Betreuungsbeschluss.

 

Kontakt 

Die Sprechzeiten für Beratungen zu Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen und Betreuungsverfügungen haben wir donnerstags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr eingerichtet. Weitere Termine bzw. Hausbesuche sind nach telefonischer Vereinbarung während der Büroöffnungszeiten möglich.